Wie funktioniert ein Fehlerstromschutzschalter (RCD) und warum ist er in modernen Haushalten vorgeschrieben
Was ist ein Fehlerstromschutzschalter
Ein Fehlerstromschutzschalter (RCD, in Deutschland/Österreich/Schweiz meist FI‑Schalter) ist ein Schutzgerät, das Menschen vor elektrischem Schlag schützt.
Er funktioniert, indem er den Strom vergleicht, der „hinausfließt“, mit dem Strom, der „zurückfließt“.
Wenn sich die Werte unterscheiden (Fehlerstrom), schaltet der FI‑Schalter den Stromkreis sofort ab.
Warum ist er so wichtig
- schützt vor elektrischem Schlag
- reduziert das Brandrisiko
- reagiert schneller als ein Leitungsschutzschalter
- ist in Badezimmern und Steckdosenstromkreisen gesetzlich vorgeschrieben
Wo wird er gesetzlich gefordert
- STN 33 2000‑4‑41 – Schutz gegen elektrischen Schlag
- STN 33 2000‑7‑701 – Badezimmer und feuchte Räume
- Verordnung 508/2009 Z.z. – Fachliche Qualifikation
Woran erkennt man, dass der FI‑Schalter nicht funktioniert
- er löst beim Drücken der Prüftaste „T“ nicht aus
- er schaltet häufig ohne erkennbaren Grund ab
- er ist älter als 15 Jahre
Wann sollte ein Fachmann gerufen werden
Wenn der FI‑Schalter nicht reagiert, warm wird oder wiederholt auslöst, ist eine Überprüfung notwendig.
Arbeiten an der Elektroinstallation dürfen nur von Personen mit Qualifikation gemäß §21–23 der Verordnung 508/2009 Z.z. durchgeführt werden.
Dieser Artikel ist bewusst in verständlicher Sprache geschrieben – ohne unnötige Fachbegriffe – damit auch Laien nachvollziehen können, warum eine regelmäßige Überprüfung so wichtig ist.
Autor: Tomáš Hegedűs – Elektrotechniker §23, Mitglied von SEZ‑KES, TVB System